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Jetzt ist es häufig heiß und schwül. Unsere Produkte leiden in Sonne und zu warmer Luft. Gut, wenn wir die Kis- ten im kühlen Keller oder dem Treppenhaus abstellen.
Auch wenn unsere Fahrzeuge gekühlt sind das hält außerhalb des Hauses nicht lange vor. Bitte legen Sie dem Fahrer ein großes, feuchtes Handtuch bereit. Wir decken Ihre Lieferung mit dem Tuch ab. Dadurch bleiben die Waren länger frisch. Im Shop gibt es Thermohauben. Die Hauben aus verstärkter, silberner Luftpolsterfolie passen genau über unsere Lieferkisten, reflektieren die Hitze und halten Empfindliches länger frisch.
Es gibt immer noch sonnenreife Theomaten en masse und weil unsere Kundschaft sich zu großen Teilen in warmen Gefilden befindet, bleibt uns nur, die weiter im Sonderangebot zu behalten, damit möglichst viel der wunderbaren Ware Abnehmer findet. Wär' doch schade drum.
Steinobst (das sind Früchte mit großem Kern, wie Pfirsiche, Nektarinen, Zwetschgen, Pflaumen oder Aprikosen) ist, richtig ausgereift, fruchtig, saftig, süß. Mit optimalen Reifezeitpunkt gehen aber auch Schmarotzer wie Hefen, Pilze oder Fruchtfliegen einher. Wenn wir sehen, dass Ware schon zu reif ist oder gar Schäden hat, sortieren wir großzügig aus und versuchen, nur das Beste in die Kisten zu packen. Natürlich übersehen wir mal etwas. Wenn das passiert, geben Sie uns einfach Bescheid - dann gibt es ohne große Diskussion eine Gutschrift.
Es gibt bei uns eine interne Hitliste der Mag-ich-nicht-Gemüse unserer Kunden, die eine Zeit lang von Roter Bete (dicht gefolgt von Fenchel) angeführt wurde. Die brauchen wir zum Planen unserer Kistensortimente. Wir halten es wie Hotels oder Fluggesellschaften – dort weiß man aus Erfahrung, dass soundsoviele Leute, die vorbestellt haben, trotzdem nicht auftauchen und verkauft mehr Plätze als man hat. Das kann im Urlaub zu unschönen Szenen führen.
So schlimm ist es bei uns nicht. Manches Gemüse kann man aber getrost mit ein paar hundert Kilo mehr in den Kisten planen als man hat. Garantiert verschwindet es wieder aus den Warenkörben und am Ende der Woche passt es dann genau. Wir rätseln trotzdem, was an Bete, Fenchel und Kohl köpfen so schlimm ist. Es braucht doch nur ein paar gute Rezeptideen (die liefern wir) und dann lässt sich aus allem Möglichen etwas wirklich Köstliches zaubern.
Bei Rote Bete beobachten wir in letzter Zeit eine Trendumkehr. Urplötzlich ist das osteuropäische Grundnahrungsmittel offenbar attraktiv geworden. Tiktoktrend?
Man weiß es nicht aber beim Schreiben fällt einem ein, dass sich aus Rote Bete, Buttermilch, Knoblauch, Olivenöl, Kümmel, Fenchel und ein bisschen Dill bestimmt eine leckere kalte Sommersuppe herstellen lässt. Interesse? Dann ein kurzer Hinweis per Mail an uns und der Koch denkt sich etwas aus
Zutaten:
6-8 Theotomaten
1 Bund Petersilie
3 Knoblauchzehen
1 Chili-
schote
3 Sardellenfilets
Olivenöl
Spaghetti
Zitrone
Basilikum
Tomaten mittelgrob würfeln, Petersilie zusammen mit Knoblauch, Chili und Sardellen fein hacken. In der Zwischenzeit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Spaghetti kochen etwa 9 Minuten. Vier Minuten vor Ende der Garzeit, die Petersilie (etc) in Olivenöl 1-2 Minuten anbraten. Mit einer kleinen Kelle Nudelkochwasser ablöschen und etwas einkochen. Den Pfanneninhalt in eine große Schüssel geben und kurz durchschwenken. Die Tomatenwürfel zugeben und untermischen. Mit etwas leckerem Olivenöl und nach Geschmack auch mit Basilikum, Pfeffer und Zitrone würzen